Nachtsichtgerät Test. Die besten Produkte im Vergleich!

Welches Produkt ist für mich am besten geeignet?

Diese Frage stellen sich wahrscheinlich die meisten Menschen, die ein Nachtsichtgerät kaufen wollen. Unser Nachtsichtgerät Test stellt Ihnen die neuesten Geräte vor und hilft bei der Kaufentscheidung. Hier werden sowohl günstige Einsteigergeräte, aber auch leistungsstärke Produkte vorgestellt, getestet und bewertet.

Foto: Nacht1

Foto: Manfred Wehder / pixelio

 

Eine Nachtsichtbrille wird häufig von Jägern und Förstern gebraucht, um nachts im Wald sehen zu können und die stets die Orientierung zu bewahren. Einfache Nachtwanderungen sind natürlich auch möglich. Die Natur bei Nacht bietet viel Interessantes zu erkunden und zu sehen. Ein Paintballmatch bei Nacht, wobei alle oder nur einzelne Spieler mit einem Gerät für die Nachtsicht ausgestattet sind, kann eine coole Abwechslung zum regulären Spiel sein.

 

Was ist ein Nachtsichtgerät?

Eine Nachtsichtbrille ist ein technischer Apparat, der es erlaubt oder verbessert in Dunkelheit zu sehen oder aber das Bild digital oder analog zu speichern.

 

Für wen ist es geeignet?

Menschen können bei Nacht und im Dunkeln nicht besonders gut sehen. Das menschliche Auge braucht Licht, um im Gehirn ein Bild erzeugen zu können. Unsere Sehleistung nimmt mit zunehmender Dunkelheit deutlich ab. Die Beobachtungsdistanz sinkt rapide, die Wahrnehmung von Farben verschlecht sich und Details kann man praktisch nicht mehr erkennen. Ein Nachtsichtapparat gibt uns die Fähigkeit wie eine Katze bei Nacht zu sehen. Es eignet sich für zahlreiche Einsatzgebiete und Anwendungen. Immer wenn Beobachtungen in bei Nacht oder Dämmerung getätigt werden wollen, ist der Gebrauch eines Nachtsichtgeräts vorteilhaft bzw. sinnvoll. Beispiele sind Naturbeobachtungen und Jagd (siehe Wildkamera bzw. Nachtsichtkamera), Paintballspielen, Spaziergänge, Höhlenerkundungen, Angeln oder Nachtwanderungen.

 

Was ist beim Kauf zu beachten?

Ganz nach Einsatzzweck sollte sich für ein zu den eigenen Präferenzen und Anforderungen passendes Gerät entschieden werden. Bei den günstigen Einsteigergeräten handelt es sich meist um reine Restlichtverstärker. Erkennbar sind diese an dem typischen gründominierten Bild. Höherwertige Geräte, die ein besseres Bild bei Dunkelheit erzeugen, nutzen zusätzlich Infrarotlicht. Ein weiteres Kaufkriterium ist die Vergrößerung des Okulars. Detailliertere Informationen zur Kaufentscheidung, den Unterschieden zwischen den Generationen und worauf es genau ankommt, finden Sie im Nachtsichtgerät Test.

 

Bauarten

Eine Nachtsichtbrille erlaubt dem menschlichen Auge nachts ohne zusätzliche Lichtquelle zu sehen und das erzeugte Bild auf einem Medium zu speichern. Es gibt zwei Bauarten, die Sie in dem Nachtsichtgerät Test finden werden. Die ersten sehen aus wie Fernrohre. Man nennt sie Monokulare. Die andere Bauart ist aufgebaut wie ein Fernglas. Da man mit zwei Augen gleichzeitig hindurchblicken kann, nennt man diese Binokulare.

Der Vorteil von binokularen Nachtsichtgeräten ist der Komfort. Mittels einer Kopfhalterung können die Geräte direkt vor dem Gesicht platziert werden. Das ermöglicht einen ermüdungslosen und freihändigen Gebrauch. Im Nachtsichtgerät Test wurde die Erfahrung gemacht, dass monokulare Geräte zwar nicht so komfortabel sind, aber häufig ein besseres Bild mittels ihrer häufig hochwertigeren Optik und höheren Vergrößerung bieten.

Praktisch alle erhältlichen Geräte nehmen vorhandes Licht, wenn auch für das menschliche Auge unsichtbar, auf und verstärken dieses mehrere Tausend mal, um ein sichtbares Bild zu erzeugen. Wie der Nachtsichtgerät Test ergab, sind Nachtsichtapparate häufig zusätzlich mit einer Infrarotbeleuchtung ausgestattet. Diese erlaubt es auch komplett ohne Hintergrundlicht wie Mondschein, Sternenhimmel oder Siedlungslicht zu sehen. Besonders nützlich werden Infrarotstrahler in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel Höhlen, unterirdischen Gängen und Ruinen, in dichtem Wald und in Gebäuden. Bei der Nutzung einer Infrarotbeleuchtung sollte darauf geachtet werden, niemals direkt in diese zu schauen. Vor allem Brillenträger sollten aufpassen. Es können irreparable Schäden am Auge entstehen!

Foto: Nacht2

Foto: Holger Hecklau / pixelio

 

Funktionsweise

Restlichtverstärker zeichnen sich durch ihr typisch gründominiertes Farbschema aus. Im Nachtsichtgerät Test wurde festgestellt, dass beim Einschalten dieser Geräte man den oft aus Filmen oder Computerspielen bekannten hochfrequenten Ton hört.

Die Schlüsselkomponente einer Nachtsichtbrille ist die Bilwandlerröhre bzw. der Restlichtverstärker. Die einkommende Strahlung löst auf einer Fotokatode Elektronen aus, welche durch eine hohe Spannung im Vakuum beschleunigt werden. Diese treffen dann auf einen Leuchtschirm, auf dem durch Fluoreszens ein meistens grünliches Bild erzeugt wird. Ein vorgeschaltete Optik sorgt für eine gewünschte Vergrößerung bzw. einen geforderten Blickwinkel. Nur mit einer hochwertigen Optik, damit bezeichnet man die Einheit aus Objektiv und Okular, kann ein Nachtsichtgerät sein volles Potential entfalten und ein scharfes detailreiches Bild erzeugen.

Man sollte Nachtsichtoptiken niemals in einer hellen Umgebung benutzen. Das helle Sonnenlicht, kann das Gerät irreparabel beschädigen und damit nutzlos machen. Leistungsstarke Modell besitzen meist schock- und lichtblitzgeschützte Restlichtverstärker bzw. Bildwandlerröhren.

 

Typen

Generation 1:

Geräte der ersten Generation bieten einen hervorragenden und günstigen Einstieg in die Welt des Sehens in der Dunkelheit. Es handelt sich um Geräte mit Restlichtverstärker, die nach dem Inverterprinzip arbeiten. Sie arbeiten also passiv. Das vorhandene, aber sehr schwache Licht, welches vom menschlichen Auge nicht mehr wahrnehmbar ist, wird vom Nachtsichtgerät verstärkt, sodass ein helles Bild entsteht. Das schwache Restlicht kommt vom Mond, den Sternen oder der Beleuchtung aus naheliegenden Siedlungen und wird 1500-fach verstärkt, um ein helles Bild zu erzeugen. Diese passiven Geräte haben nur ein sehr geringe Leistungsaufnahme, das heißt es reichen kleine Akkus um sie zu betreiben. Sie sind damit meist sehr kompakt und leicht gebaut. Man kann mit ihnen ca. 50m weit sehen.

Außerdem gibt es Geräte, die zusätzlich mit einem Infrarotstrahler ausgestattet sind. Diese ist für das menschliche Auge zwar unsichtbar, kann aber dazu benutzt werden um die Umgebung unsichtbar auszuleuchten. Das infrarote Licht wird von der Umgebung reflektiert, um dann von der Optik bzw. dem Sensor der Vorrichtung empfangen und als Bild ausgebeben zu werden. Infrarotbeleuchtungen werden für die Erzeugung eines sichtbaren Bildes bei vollständiger Dunkelheit, wie man sie zum Beispiel in geschlossenen Räumen oder dichtem Wald vorfindet, eingesetzt. Diese aktiven Geräte haben allerdings eine höhere Leistungsaufnahme als passive Geräte ohne Infraroteinheit. Somit ist eine größere Stromversorgung von Nöten, um das Gerät zu betreiben. Daraus resultiert, dass aktive Nachtsichtgeräte meist schwerer und größer sind. Die Beobachtungsreichweite wird aber auf ca. 100m erhöht.

Unser Nachtsichtgerät Test hat gezeigt, dass sich für den Privatgebrauch ein Nachtsichtgerät der ersten Generation mit integrierter Infrarotbeleuchtung am besten eignet.

Generation 2:

Nachtsichtoptiken der zweiten Generation besitzen zusätzlich eine Mikrokanalplatte. Sie befindet sich zwischen Fotokatode und Leuchtschirm. Die MCP arbeitet als Photomultiplier und bewirkt dadurch eine immense Leistungssteigerung in Hinblick auf Helligkeit bzw. Lichtempfindlichkeit. Der Lichtverstärkungsfaktor beträgt bis zu 20.000. Geräte der zweiten Generation finden ihre Anwendung im professionellen Bereich.

Generation 3:

Bei Geräten der dritten Generation wurde die Mikrokanalplatte durch den Einsatz des chemischen Elements Gallium leistungsfähiger gemacht. Man kommt damit auf eine Restlichverstärkung von bis zu 50.000-fach.

 

Für welchen Typ soll mich nun entscheiden?

In dem Nachtsichtgeräte Test finden Sie alle aktuellen Geräte mit Preis und unserer Bewertung. Wenn Sie ein eher simples Gerät zum erschwinglichen Preis suchen und erst einmal in die Welt der Night Vision reinschnuppern wollen, sollten sie sich für ein Gerät der ersten Generation mit einfachem Restlichtverstärker greifen.

Falls Sie aber auf der Suche nach einem hochwertigen Gerät mit besserer Bildqualität, weiterem Sichtfeld und mehr Komfort sind, sollten Sie sich für ein Nachtsichtgerät der ersten Generation mit zusätzlicher Infrarotbeleuchtung entscheiden!